Zur Diskussion um die Positionierung Deutschlands im Vorfeld des EU-Gipfels erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis), Johannes Vogel, heute in Bonn: „Frau Merkel scheint angesichts des Ausmaßes der Finanzkrise plötzlich ihre grüne Ader abhanden gekommen zu sein. Das ist absolut unverantwortlich. Die Umweltzerstörung und der Klimawandel nehmen leider keine Auszeit bei sonstigen globalen Krisen. Die Probleme sind nach wie vor drängend und die Reduzierung der CO2-Emissionen ist dringend erforderlich. Umweltschutz darf nicht bei jeder Abwägung der kürzeren ziehen, sondern muss immer mitgedacht werden!“
Johannes weiter: „Natürlich sind in Krisenzeiten besondere Anstrengungen erforderlich, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Wirtschaft vor einer schweren Rezession zu bewahren. Die Probleme durch mangelnde Berücksichtigung des Umweltschutzes aber kommenden Generationen zu überlassen, kann auch keine Lösung sein. Diese Politik ist schon bei Staatsverschuldung und Sozialsystemen Programm. So darf es nicht weitergehen!“ Zum Abschluss erklärt Johannes Vogel: „Die Jungen Liberalen streben eine Wirtschaftspolitik an, in der Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind. In der aktuellen Situation heißt das, die Europäische Union weiterhin als Vorreiter für ein erfolgreiches Kyoto-Folgeabkommen mit weltweit verbindlichen Klimaschutzzielen zu positionieren. Wenn hierbei mit Hilfe der neuen amerikanischen Regierung auch die USA und die Schwellenländer ins Boot geholt werden können, verpufft auch das Argument des angeblichen Nachteils für die deutsche Industrie. Hier zeigt sich vielmehr der Wettbewerbsvorteil umweltfreundlicher deutscher Produkte, zum Beispiel noch sparsamerer und effizienterer Autos.“
Die Bundesregierung soll auf europäischer Ebene auf die Schaffung technischer Kriterien für die Bezeichnung von “

